Die besten Nebenjobs für Schüler

Die besten Nebenjobs für Schüler

Klar, Taschengeld von Mama und Papa zu bekommen ist toll, aber irgendwie reicht es nie aus. Um dein Taschengeld aufzubessern, ist ein Nebenjob ideal. Das hat aber nicht nur den Vorteil, dass du mehr Geld zur Verfügung hast, sondern es fördert das Selbstbewusstsein, du lernst, dir deine Zeit besser einzuteilen und du sammelst wertvolle Erfahrungen im Berufsleben, was für deine spätere Berufswahl hilfreich sein kann. Aber welche Jobs kommen eigentlich in Frage? Um dir ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg zu geben, habe ich drei tolle Nebenjobs ausgewählt, in denen auch ich schon gearbeitet habe.

 

Nebenjob-Klassiker: Zeitungen austragen

Der Klassiker: Zeitungen austragen

 

 

Eignet sich besonders für dich wenn du:

  • Noch nicht 16 bist. Denn Zeitungen kannst du sogar schon ab 13 Jahren austragen
  • einen guten Orientierungssinn hast
  • gerne draußen bist.

 

Das solltest du bedenken: Die Zeitungen und Werbeprospekte müssen bei jedem Wetter verteilt werden und oft müssen die Zeitungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgetragen sein. Zeitmanagement ist hier alles!

 

Okay, also direkt Zeitungen habe ich nicht ausgetragen. Aber vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich zusammen mit einer Freundin Werbeflyer für eine Pizzeria verteilt. Ihrem Vater gehörte das Restaurant und so sind wir, beladen mit unzähligen Flyern, durch die Stadt gezogen und haben die bunten Zettelchen in die Briefkästen verteilt. Und weil dieser Job zugegebenermaßen nicht besonders abwechslungsreich oder spannend ist, haben wir uns lustige Spiele ausgedacht oder Ausschau nach den außergewöhnlichsten Nachnamen gehalten. Wenn du alleine losziehst, kannst du währenddessen auch Musik oder ein Hörbuch hören. Wenn du eine abwechslungsreiche Arbeit suchst, ist das sicher nicht der richtige Job für dich. Aber mit der richtigen Herangehensweise und Einstellung, macht auch Zeitungen verteilen Spaß. Vor allem, wenn du am Ende des Monats dein erstes selbstverdientes Geld in den Händen hältst.

Das gilt es zu beachten: Du darfst, solange du noch nicht mindestens 15 Jahre alt bist, maximal 2 Stunden pro Tag arbeiten und deine Eltern müssen damit einverstanden sein. Selbstverständlich ist das Zeitungen verteilen in der Nacht (genauer gesagt, zwischen 18 und 8 Uhr) verboten. Ähnliche Jobs, die du auch schon ab 13 Jahren machen kannst, sind z.B. Babysitten, Nachhilfe geben oder mit Hunden gassi gehen. Trotzdem gilt auch hier die zeitliche Regelung und dass die Schule immer an erster Stelle steht. Sobald du merkst, dass dir die doppelte Aufgabe zu viel wird, solltest du in deinem Nebenjob kürzertreten.

Mein Fazit: Toll für den Einstieg ins Berufsleben!

Abwechslungsreicher Nebenjob: Kellnern

Der Abwechslungsreiche: Kellnern

 

 

Eignet sich besonders für dich, wenn du:

  • belastbar bist
  • kein Problem damit hast, sauber zu machen
  • gut in Kopfrechnen bist und auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren kannst.

 

Das solltest du bedenken: Du musst auch am Wochenende und an Feiertagen arbeiten und musst dich auf Arbeitszeiten bis ca. 22 Uhr einstellen.

 

Mit 17 Jahren habe ich meinen ersten Job in einer Pizzeria mit Lieferservice angenommen und dort ca. 12 Stunden in der Woche gearbeitet, die meiste Zeit davon am Wochenende. Dabei habe ich telefonisch die Bestellungen angenommen, in der Küche beim Tellerwaschen ausgeholfen, Salate zubereitet und die Gäste im Restaurant bedient. Abends habe ich dann geholfen, die Küche zu putzen. Du siehst: In der Gastronomie erwarten dich viele verschiedene Aufgaben. Dadurch wird der Job nie langweilig. Allerdings solltest du dich dabei gut organisieren, trotz Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren und weiterhin nett zu den Gästen zu sein. Denn guter Service wird mit Trinkgeld belohnt!

Bei der Arbeit im Service ist immer was zu tun und dein sportliche Workout erledigst du im Prinzip während der Arbeit. Du läufst von der Küche zum Gast, beladen mit durchaus schweren Tabletts voller Getränke und legst dabei eine beachtliche Strecke hin. Der Muskelkater nach deinem ersten Arbeitstag im Service ist da fast schon vorprogrammiert.

Mein Fazit: Abwechslungsreich! Hier kannst du deine Stärken entdecken!

 

Der Aktivjob: Gärtnern

Der Aktivjob: Gärtnern

 

Eignet sich besonders für dich, wenn du:

  •  gerne in der Natur bist
  • kein Problem damit hast dreckig zu werden und „anpacken“ kannst
  • dir direkten Kundenkontakt noch nicht zutraust

 

 

Das solltest du bedenken: Auch bei schlechtem Wetter und Kälte muss gearbeitet werden und der Job ist körperlich durchaus anstrengend.

 

Durch einen Aushang am schwarzen Brett bin ich schließlich als Aushilfe in einer Gärtnerei gelandet. Schon eine Woche nach meinem Bewerbungsanruf konnte ich anfangen. Die Gärtnerei war auf Rosen spezialisiert und angelegt wie ein englischer Garten. Ich habe mich wirklich gefreut dort arbeiten zu dürfen. Man darf dabei nicht unterschätzen, dass man die meiste Zeit gebückt arbeitet. Zum Beispiel beim Unkraut jäten. Die Stacheln der Rosen verzieren die Haut mit unangenehmen Kratzern und natürlich bleibt das Arbeiten auch an regnerischen Tagen nicht aus. Allerdings war der Job gleichzeitig auch unglaublich entspannend. Denn wenn man bei Vogelgezwitscher inmitten blühender Rosen steht, dann entschädigt das für alle Nachteile. Ich weiß: Klingt ein bisschen kitschig, ist aber die Wahrheit. Ich habe in dieser Zeit viel über Pflanzen und deren Pflege gelernt und muss noch heute, wenn ich meine Eltern besuche, den Rasen mähen und nach den Rosen meiner Mutter schauen. Ob das jetzt ein Nachteil ist oder nicht überlasse ich dir ;) Die praktische Arbeit war neben dem stundenlangen Sitzen in der Schule und dem meist theoretischen Unterricht ein perfekter Ausgleich. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert!

 

Der erste eigene Nebenjob ist immer etwas Besonderes. Besonders anstrengend vor allen Dingen. Denn wer jahrelangen Schulunterricht gewöhnt ist, muss sich erstmal mit dieser anderen Form von Arbeit anfreunden. Auch mich hat diese "doppelte Arbeit" herausgefordert. Aber ich kann dir sagen: Der eigene Nebenjob ist auch etwas wirklich Tolles. Du verdienst dein eigenes Geld, du kannst dir auch mal größere Sachen leisten, ohne auf den nächsten Geburtstag warten zu müssen und du lernst viele neue Menschen kennen. Er bringt Abwechslung in deinen Alltag und du wirst sehen, dass ein Nebenjob in vielen Bereichen deines Lebens von Vorteil ist. Denn selbst wenn du dir nicht vorstellen kannst, den Job auch später mal zu machen, so lernst du dennoch deine Stärken kennen. Zum Beispiel Organisationstalent, Kritikfähigkeit oder Genauigkeit. Probier es aus!

 

Falls du vor dem offiziellen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis noch ein bisschen Respekt hast, ist meine Extra-Empfehlung die ehrenamtliche Arbeit. Viele Vereine oder Organisationen brauchen Hilfe, und sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Wenn du Lust hast, deine Talente zu entdecken funktioniert das auch prima auf ehrenamtlicher Basis. Jede Stadt hat solche Angebote, über die du dich, vielleicht auch zusammen mit deinen Eltern, informieren kannst.

 

Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir: auch wenn du denkst, nicht perfekt für einen Job geeignet zu sein und daran zweifelst, ob du z.B. trotz mangelnden Kopfrechentalents kellnern solltest, dann lass dir eins gesagt sein: Ein Nebenjob bietet die ideale Chance, das, was du für deine Schwäche hältst, in deine Stärke zu verwandeln. Stell dich der Herausforderung und du wirst sehen, dass deine Zweifel ganz bald verschwunden sein werden.

 

Welchen Nebenjob kannst du dir am ehesten für dich vorstellen? Vielleicht hast du ja auch schon eigene Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt? Schreib’s mir in die Kommentare!

 

Deine Sofia

 

Die besten Nebenjobs für Schüler - TeenEvent - Events für Teenager

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Nico (Dienstag, 13 Juni 2017 10:28)

    Ich möchte schon seit einiger Zeit einen Nebenjob machen. Aber ich war immer unsicher, was am besten zu mir passt. Der Blogbeitrag hat Klarheit geschaffen! Danke :)

  • #2

    Felix (Donnerstag, 15 Juni 2017 12:59)

    Das ist ein gutes Thema. Ich gebe regelmäßig Nachhilfe in Englisch. Damit kann ich mein Taschengeld gut aufbessern und tue noch etwas für die Schule.

    Grüße,
    Felix

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